Pionierfaschinenmesser M65/71

 

 

 

Im Jahr 1865 wurde für die Pioniere ein Gewehr mit aufpflanzbarem Pionierfaschinenmesser befohlen. Das Gewehr wurde aus der Zündnadelbüchse M54 durch Umänderung hergestellt.

Das Pionierfaschinenmesser M/1865 ist hier in seiner zweiten Form, mit dem Drücker auf der Innenseite und der Haltefeder auf der Außenseite.

 

Dieses Pionierfaschienenmesser war beim Badischen Pionier-Bataillon Nr.14 in Kehl eingesetzt, in der 5. Kompanie und trägt die Waffennummer 236.

 

 

Die Pionierfaschienenmesser M65/71 habe eine äußerst bewegt Vergangenheit hinter sich. Auf der Parierstange ist die Jahreszahl 1867 eingeschlagen, das Jahr der Herstellung. Auf dem Klingenrücken hingegen ist das Jahr 1859 vermerkt. Demnach stammt die Klinge noch vom Pionierfaschienenmesser M/55.

Ab 1872 wurde das Pionierfaschienenmesser für die Jägerbüchse M/71 im Ring ausgebuchst.

 

Da dieses Pionierfaschienenmesser auch auf das Gewehr M/71 passt, kann davon ausgegangen werden, das nicht nur für die Jägerbüchse aptiert wurde.

Das Bajonett umfasst an der Laufmündung mit dem Parierstangenring die Laufmündung. Der Ring ist abgeflacht, um die Visierung nicht zu verdecken. Der Kasten nimmt mit seiner Nut die entsprechende Schiene am Lauf auf und verriegelt hinter der Schiene.

 

 

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