Füsilier Seitengewehr M/1860

 

 

 

Im August 1860 wurde das Füsilier Seitengewehr M/1860 zum Zündnadelfüsiliergewehr M/60 offiziell eingeführt.

Insgesamt wurden laut Rüdiger Franz "Preußisch deutsche Seitengewehre" 101886 Stück hergestellt.

Zu Kriegsbeginn 1871 waren alle Füsilierregimenter mit dem Seitengewehr bewaffnet.

 

Dieses Seitengewehr wurde von der Firma "Schnitzler & Kirschbaum" aus Solingen hergestellt.

Der Stempel "FW 61" dürfte für König Friedrich Wilhelm IV stehen.

Das Seitengewehr und die Scheide sind Stempelgleich und tragen den Truppenstempel "SA.1.698."

Rüdiger Franz "Preußisch deutsche Seitengewehre" weist für den Stempel "SA" eine Feldsignal Abteilung aus.

 

Dieses Seitengewehr hat die ursprüngliche Aufnahme für das Zündnadelfüsiliergewehr M/60. Später wurden etliche Seitengewehre durch Ausbuchsen des Parierstangenringes auf das Gewehr M/71 aptiert.

Das Bajonett umfasst an der Laufmündung mit dem Parierstangenring die Laufmündung. Der Kasten nimmt mit seiner Nut die entsprechende Schiene am Lauf auf und verriegelt hinter der Schiene.

 

 

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