Dillenbajonett Ö/M zum

Defensions-Zündnadelgewehr Ö/M

 

 

 

Der gegen Österreich und seine Verbündeten gewonnene Krieg 1866 hatte tausende von so genannten Defensionswaffen in preußische Depots gelangen lassen.

Da die ursprünglichen aufpflanzbaren Seitengewehre beibehalten wurden, gelangten auch die österreichischen Seitengewehre nach Preußen.

Hier das Seitengewehr M/1854

 

Diese Bajonett stand jedoch nicht in preußischem Dienst, da die ursprüngliche österreichische Bestempelung noch unverändert vorliegt.

In Preußen wurde die alte Bestempelung unkentlich gemacht und durch eigene Truppenstempel ersetzt.

Durch den schrägen Gang kommt es des öfteren zu Verwechselungen mit dem bayrischen Seitengewehr M1858

Deutlich kann man beide Arten aber z.B.  dadurch erkennen, dass der Gang am Dillenbajonett Ö/M einen runden Abschluss aufweist.

 

Auch die Brücke ist bei beiden Dillenbajonetten unterschiedlich. Da beim bayrischen Gewehr das Korn nach rechts und link aus seinem Sockel hervorragt, benötigt auch die Brücke entsprechende Aussparungen.

Die beiden Bilder zeigen das Bajonett sowohl auf dem Defensions-Zündnadelgewehr Ö/M als auch auf einem Extra Corps Gewehr

 

 

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