Zündnadelgewehre nach Dreyse

 

 

 

 

Sömmerda in Thüringen, Ausgangspunkt für eine neue Generation von Infanteriewaffen, im Oktober 1841 ging das erste Zündnadelgewehr in der Fabrik von Dreyse die Serienfertigung.

Vorausgegangen war ein langer Weg bis zur Serienreife, Johann Nicolaus v. Dreyse, geboren im November 1787 hatte über Jahre hinweg das Gewehr bis zur Serienreife und militärischen Verwendbarkeit gebracht.

 

Als Sohn eines Schlossermeisters erlernte er dessen Beruf und gründete nach einigen Jahren der Wanderschaft, 1822 zurückgekehrt in Sömmerda, eine Fabrik zur Herstellung von Knöpfen, Nägeln, Fensterbeschlägen und Striegeln. Die Fabrik wurde zusammen mit dem Kaufmann Kronbiegel bis zu dessen Tod betrieben, eine neue Geschäftsausrichtung erhielt die Firma mit dem Eintritt des Kaufmannes Collenbusch. Es entstand im Jahre 1824 die Firma Dreyse & Collenbusch zur Fertigung von kupfernen Zündhütchen.

 

Der Firma Dreyse & Collenbusch wurde 1826 ein Patent auf die Abdeckung der Zündmasse mittels Metallfolie erteilt, die so gefertigten Zündhütchen waren von hervorragender Qualität und erregten so auch die Aufmerksamkeit des Militärs.

 

In den Jahren ab 1828 erfand und verbesserte Dreyse sein Zündnadelgewehr und die zugehörige Einheitspatrone. Die Erfindung und Einführung des Zündnadelgewehres verdankt Dreyse wohl vielen Anregungen auf seiner Wanderschaft, sowie etlichen Gönnern, hier namentlich Georg Heinrich v. Priem, die Ihm bei der Gewehrprüfungs-Kommission unterstützten.

 

Hier einige Zündnadel Modelle

 

Technik

Neufertigung Zündnadel

Kartuschkasten M1809

Alte Drucke





 

M41

M57

M60

M62

M65

Ö/M

M1857/67

 

Die Seite wäre nicht komplett, wenn hier nicht auch einiges über die  Bajonette für die Zündnadelgewehre erwähnt würde. Da zur damaligen Zeit eine Vielfalt von Bajonette für die Zündnadelgewehre existierte, können hier nur einige wenige Stücke vorgestellt werden.

Bajonette für Zündnadelgewehre Dreyse

 

M41

M62

M60

M1865/71

Ö/M

 

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