Infantriegewehr M 71/84

Mitte der 80'iger Jahre also nur wenige Jahre nach dem Krieg 70/71 gegen Frankreich war die Lage wieder gespannt. Angesichts dieser Situation ist der Umstand zu erklären, dass in Deutschland ein Mehrlader eingeführt wurde, der Anbetrachts der Tatsache, dass bereits über neue kleinkalibrige Munition heftig diskutiert wurde bereits als veraltet galt. Es galt die schnelle Lösung umzusetzen, bewährte Technik und keine Umstellung der Munition.

 

 

Das Gewehr M 71/84 besitzt ein Röhrenmagazin für 8 Patronen unter dem Lauf. Der Plan die Patrone M71 zu verwenden musste allerdings nach einigen Explosionen des Magazins aufgegeben werden. Bei der Patrone M 71/84 wurde die Geschossspitze abgeflacht und das Zündhütchen verstärkt, dies sollte Zündungen im Magazinrohr verhindern.

Obwohl das Schloss dem des Gewehres M71 gleicht, ist es eine Neukonstruktion, besonders ist nun das Schlösschen mit dem Schlagbolzen verbunden und erhöht somit die Masse des Schlagbolzens. damit sind Zündversager wie sie manchmal beim Gewehr M71 vorkamen abgestellt.

 

Auf der linken Seite von der Verschlusshülse befindet sich der Wahlhebel für die Umstellung auf Einzellader, damit wird das Magazin ausgeschaltet und die Waffe kann als Einzellader benutzt werden.

Das hie beschriebene Gewehr wurde in Amberg (Bayern) gefertigt und auch in Bayern geführt.

Das Gewehr wurde anhand vom Truppenstempel im

Bayr. 4. Infant.-Regt.“König Wilhelm v.Württemberg”

geführt

Zu dem Gewehr wurde das Bajonett 71/84 eingeführt, hier aufgepflanzt auf das Gewehr M 71/84.

 

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