Podewils Gewehr

 

In Bayern wurde nicht wie in Preußen das Zündnadelgewehr zur Standard Waffe in der Armee, weiterhin wurde mit dem M52 ein Vorderlader in der Truppe verwendet. Erst mit den Erkenntnissen aus verschiedenen Schlachten wurde auch in Bayern klar, dass die Zeit der Vorderlader abgelaufen war.

Gewehrfabrik-Direktor v. Podewils gelang es den Kriegsminister von seinem System zu überzeugen und dieser beantragte die Umänderung der Gewehre M52 in Hinterladersysteme.

 

Der Verschluss hatte ein aufgeschnittenes Gewinde zur Verriegelung sowie einen Staubschutzdeckel der auf eine Idee von Edward Lindner zurückging. Zum Gewehr gehörte eine Papierpatrone M58/67 mit 4,65 g Schwarzpulver und einem 27,65 g schweren Geschoss in dessen Boden das Zündhütchen aufbewahrt wurde. Dies sollten dann vor dem Laden auf das Piston aufgesetzt werden.

 

 

 

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