Infantriegewehr M/1867 Rolling Block

 

 

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Am 8. Mai 1867 wurde in Schweden per königlichen Erlass die Einführung eines Gewehres mit Rolling Block Verschluss verfügt. Als Kalieber wurde, wie bereits beim Kammerlader 12,17 mm gewählt.

So wurde eine Randfeuerpatrone mit 42 mm Länge und 12,17 mm Durchmesser die Standart Patrone der schwedischen Armee. das 345 grain schwere Geschoss entwickelte eine Geschwindigkeit von 395 m/s.

 

Die Bolzen der beiden Hauptachsen sind bei den ersten Gewehren mittes Sicherungsschrauben gegen entfernen gesichert.

Dieses Gewehr stammt wie auf dem System zu sehen ist aus dem Jahr 1873 und ist für die Patrone 12,7 x 44 R eingerichtet.

Die Patrone 12,7 x 44R wurde für die schwedische Heimwehr benutz  und konnte dank Zentralfeuer wiedergeladen werden. Bei den Gewehren wurde nur der Verschluss gegen einen mit Zentralfeur gewechselt.

Die Waffen der Heimwehr hatten noch einen Block mit Randzündung und konnten somit auch die Randfeuerpatronen verschießen.

 

Hier das System im Schnitt, einmal im geöffneten und einmal im geschlossenen Zustand. Der hintere Block gibt den Verschlussblock frei, bzw. verriegelt ihn beim Schuss.

Bei den Visieren wurde später nach Einführung des metrischen Systems die Entfernungsangaben überstempelt und in Meter angebracht

Als Bajonett konnte für die Marine ein Säbelbajonett ähnlich dem französischen Jatagan Bajonett M1866 aufgepflanzt werden, ansonsten gehörte das Dillenbajonett m/1867 zum Gewehr.

 

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