Zündnadelgewehr M41

Das Modell M41 war das erste Zündnadelgewehr das jemals in eine Armee eingeführt wurde. König Friedrich Wilhelm IV seit Juni 1840 auf dem Thron genehmigte mit der Kabinettsorder vom 04. Dezember 1840 die Bestellung von 60000 Zündnadelgewehre mit je 500 Patronen bei der Gewehrfabrik Dreyse. Die offizielle Bezeichnung lautete "leichtes Perkussionsgewehr", dies diente der Geheimhaltung um glauben zu machen, dass dies Perkussionsgewehre seien.

 

Leider hatte der Verschluss bei diesem Gewehr über die Jahre stark gelitten und war am Konus komplett ausgebrannt.  Hier war entsprechender Aufwand notwendig, den Verschluss abzudichten. In die Kammer wurde ein neuer Konus eingesetzt.

 

Auch der Kammerstengel war nicht mehr vorhanden und musste durch neue Teile ersetzt werden.

Auf  der Schaftkappe befindet sich noch der alte Truppenstempel  50. L. II. 2. 70. in guter Erhaltung.

 

Gebaut wurde das Gewehr 1854 und an die Truppe wurde es 1855 ausgegeben.

   

 

Alles in allem hat sich der Aufwand gelohnt und das Gewehr ist wieder in einem sehr schönen und auch brauchbaren Zustand, vor allem da der Lauf spiegelblank ist und auch eine exzellente Schussleistung aufweist.

 

 

 

 

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