Auch Schweden war in den 1865 bis 1867 Jahren auf der Suche nach Hinterladern für die Armee. In dieser Zeit fanden umfangreiche Versuche mit verschiedenen Konstruktionen statt um die Bewaffnung der Armee zu modernisieren. August Fredrik Hagström (1817-1901) ein Zeugmeister, experimentierte mit Zündnadelsystemen und konstruierte verschiedene Muster.
Die ersten Waffen, und später auch dieses Gewehr, wurden in der Gewehrfabrik von Carl Gustaf stads gebaut und getestet. Anschließend wurde die Konstruktion umfangreich modifiziert, das Ergebnisse wurde als Hagstöms 2. Zündnadelgewehrmodell bezeichnet. Von diesem Modell wurden im Sommer 1866 dann 100 Gewehre für weitere Tests hergestellt. Scheinbar wurde sogar erwogen dieses Gewehr einzuführen, jedoch war zu diesem Zeitpunkt bereits abzusehen, dass sich die Metallpatrone etablieren würde und das Zündnadelprojekt wurde eingestellt.
Ein Großteil der gefertigten Zündnadelgewehre von Hagström wurde später vom Scharfschützenkorps Norrköping angekauft, heute zu erkennen an der Inschrift auf dem Azugsbügel.