Manceaux Veillard


Nicht erst nach dem deutschen Krieg 1866 wurde in Frankreich nach einem neuen Gewehr für die Armee gesucht. Am Ende der Suche verblieben nur noch zwei Systeme für eine Neueinführung übrig, das System von Chassepot und das System von Manceaux und Vieillard.
Die Waffenfabrik von Châtellerault erhielt bereits 1858 den Auftrag 175 Waffen für Truppenversuche nach dem System Manceaux und Vieillard herzustellen. Es handelte sich um Infanteriegewehre, Karabiner und auch Pistolen.
Schließlich und endlich kamen Sie nicht zu einem Auftrag und das Chassepot System setzte sich durch.
Das hier gezeigte Gewehr wurde für den zivilen Markt gebaut, dürfte dem Militärgewehr aber stark ähneln.


Das Gewehr ist ein perkussions Hinterlader mit Zylinderverschluss. Original war die Gasdichtung durch einen beweglichen Kopf mit einer kegelartigen Basis realisiert, der durch den Gasdruck den Verschlusskopf weiten und dadurch abdichten sollte. Der Nachbau hat aber nicht zu einem Erfolg geführt und wurde durch eine Dichtung analog Dreyse ersetzt. 

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Manceaux Veillard

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